Lesen oder weiterschlafen: Gedanken über den Sinn des Lebens

Mein Blog ist weder religiös noch politisch, ich gehöre weder einer politischen Partei noch einer Religionsgemeinschaft noch einer Sekte an.

Es steht jedoch jedem Leser frei, aufgrund meines Blogs eine solche zu gründen.

Wir zivilisierten Menschen des 21. Jahrhunderts haben´s nicht Leicht. Von Klimaerwärmung und Terroristen bedroht, von Kriegen und Naturkatastrophen gebeutelt, suchen wir taumelnd unseren Weg durch das Leben. Wir gehen morgens zur Arbeit, zahlen Steuern und Sozialabgaben, GEZ natürlich auch, und haben trotzdem keinen Schimmer woher wir kommen und wohin wir gehen. Viele von uns macht das ganz schön fertig. Auch das Internet, das Fernsehen und der Papst konnten keinem von uns eine zufriedenstellende Antwort hierauf geben. Glauben wir den Wissenschaftlern, sind wir das derzeit beste Produkt aus einem millionen Jahre andauernden Ausleseprozess, Evolution genannt. Glauben wir dem Papst und co., sind wir die Krone der Schöpfung, eine gottgleiche Kreation.

 

Der Mensch und die Evolution 

"Klar" wird jeder halbwegs aufgeklärte sagen, der gefragt wird, ob die Evolutionstheorie die plausibelste Erklärung für die heutige Vielfalt der Arten ist. Ist sie auch, allerdings mit einem kleinen Makel...

Vor einigen millionen Jahren waren Dinosaurier die dominierende Spezies auf diesem Planeten.

Säugetiere waren untergeordnet, dienten allenfalls als "Futtermittel" für wesentlich grössere Tiere bis, ja bis durch einen unglaublich grossen Zufall ein Meteorit auf der Erde aufschlug, die Dinosaurier vernichtete und den Säugetieren dazu verhalf, sich nun unbeeinträchtigt entwickeln zu können. Diese Theorie gilt heute als gesichert.

Hat die Evolution gewusst, dass das passiert?

Was wäre mit dem Menschen, wenn der Meteorit vorbeigeflogen wäre?

Wo wären die Dinos heute, wenn der Meteorit vorbeigeflogen wäre?

Kann unser Dasein überhaupt einen Sinn haben, wenn wir ein solches Zufallsprodukt sind und wir in der Entwicklung der Arten eigentlich garnicht vorgesehen waren?

Wenn wir in der Entwicklung der Arten nicht vorgesehen waren, wird die Natur nicht alles tun um diesen Fehler wieder zu bereinigen, wie mit Fehlentwicklungen in den vergangenen Mios von Jahren auch schon vielfach geschehen?

Sieht man sich die Erdgeschichte an, war Klimawandel immer ein probates Mittel der Natur, um diverse Spezies zu beseitigen, und neuen Arten hervorzubringen.

Ist die vom Menschen und dessen Zivilisation verursachte Klimaerwärmung ein Werkzeug der Evolution, den Menschen wieder von der Erde verschwinden zu lassen?

 Demnach wäre der freie Wille des Menschen überhaupt keiner sondern nur eine weitere Spielart der Natur, Zivilisation wäre eine Illusion die dem Menschen auf dem Weg seiner Vernichtung nur vorgegaukelt wird? 

Somit wäre der Sinn des Lebens eines Menschen der gleiche, wie der Sinn des Lebens eines Huhnes oder der Sinn des Lebens einer Stechmücke. Lohnt es sich, sich darüber Gedanken zu machen?

 

 

18.5.08 19:41

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